Schritt für Schritt zu gutem Content

21. Apr 2012

In den Unweiten des Internets erblicken täglich tausende neue Webseiten das Licht der Online-Welt. Um sich gegen konkurrierende Webseiten behaupten zu können, ist es notwendig, eine größtmögliche Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erlangen, da die meisten Internet-User inzwischen über diesen Weg auf ihre Zielseiten gelangen. Einzigartige Webseiteninhalte sind dabei derzeit so wichtig wie nie zuvor.

Webseiten, die sich bei der Bereitstellung von Content der Copy & Paste-Methode bedienen und Inhalte fremder Seiten duplizieren, haben nicht nur mit urheberrechtlichen Problemen zu rechnen: Auch aus SEO-Perspektive ist die Verwendung von „Duplicate Content“ alles andere als gewinnbringend. Wird auf einer Internetseite kopierter Inhalt gefunden, hat die Seite auf den Suchergebnisseiten von Google und Co. deutlich schlechtere Positionierungen zu erwarten als solche Seiten, die ausschließlich einzigartige Inhalte verwenden, also „Unique Content“. Im schlimmsten Fall wird die Seite sogar komplett aus dem Index der Suchmaschinen gestrichen und büßt so enorm an Sichtbarkeit ein (und somit auch an Wirksamkeit).

Auf einzigartigen und hochwertigen Content zu setzen bedeutet in puncto Suchmaschinenrelevanz auf Nummer sicher zu gehen. Ein seriöser Weg, um an solche Inhalte zu gelangen, ist neben dem selber Schreiben der Service von kostenpflichtigen und professionellen Content-Agenturen. Wie genau verläuft die Contentbeschaffung über solche Dienstleister und was ist dabei besonders zu beachten?

Schritt für Schritt zum guten Inhalt

1. Die Auswahl einer geeigneten Agentur und die Anmeldung

Zunächst muss die Frage geklärt werden, welche der zahlreichen Agenturen für eine Zusammenarbeit in Frage kommt. Als Auftraggeber sind die ausschlaggebenden Faktoren nicht nur die Kosten, mit denen die Contentbeschaffung verbunden ist, sondern auch der Umfang der angebotenen Dienstleistungen. Gerade für neue Kunden ist eine umfassende Beratung durch das Team der betreffenden Agentur eine unverzichtbare Hilfeleistung. Die meisten Agenturen dürften für Fragen über die Arbeitsabläufe offen sein, sodass man sich schon vorab ein Bild davon machen kann, was vom Service erwartet werden kann.

Wurde eine Entscheidung getroffen, erfolgt die Anmeldung. In den meisten Fällen wird daraufhin das Konto des Accounts über Vorkasse aufgefüllt, damit Aufträge aufgegeben werden können.

 

2. Textbedarf und -anforderungen feststellen

Sind die formalen Voraussetzungen für den Content-Kauf geregelt, sollte im nächsten Schritt ermittelt werden, welche Arten von Texten in welchem Umfang benötigt werden. Sollen alle Texte den gleichen Aufbau haben, lassen sie sich in verschiedene Unterkategorien aufteilen? Soll zunächst Initial Content gestellt werden, oder sollen dauerhaft regelmäßige Updates über die Agentur angestrebt werden? Sobald über diese Fragen Klarheit herrscht, können in einem Gespräch mit dem betreffenden Ansprechpartner in der Agentur alle weiteren Rahmenbedingungen der Contentbeschaffung abgeklärt werden.

 

3. Die Wahl des richtigen Autors

Die meisten seriösen Content-Anbieter verfügen über Autoren-Pools mit mehreren tausend Freelancern. Es ist kaum möglich, die Fähigkeiten und den Stil eines jeden Autors zu testen, daher sollte schon vor Aufgabe des Auftrages ein passender Autor oder ein passendes Autoren-Team gewählt werden.

Auf der einen Seite gibt es die Möglichkeit, sich damit an die Agenturen selbst zu richten und sich beraten zu lassen. Jeder Anbieter hat seine „üblichen Verdächtigen“ für bestimmte Themen, die sie empfehlen können, sodass die Auswahl des Autors oder der Autoren schnell und zuverlässig abgewickelt werden kann.

Auf der anderen Seite können Autoren durch bestimmte Filter gesucht werden. Bei der Anmeldung der Autoren geben diese bestimmte Themenbereiche an, die ihnen besonders liegen. Auch ist oft eine repräsentative Statistik sichtbar, wie gut die vorherigen Arbeiten der Autoren bewertet wurden, da viele Agenturen mit ausgefeilten Bewertungssystemen arbeiten.

Es gibt auch die Möglichkeit, Textaufträge für den gesamten Pool der Autoren zur Verfügung zu stellen. Alle Autoren, die über das geforderte Qualitätsniveau verfügen, können sich dann der Aufträge annehmen und diese nach Kundenwunsch bearbeiten.

 

4. Die Erstellung eines Autorenbriefings

Ein Autorenbriefing stellt nicht nur die Arbeitsgrundlage aller Autoren dar, es ist auch die ausschlaggebende Schnittstelle zur Kommunikation zwischen Auftraggebern und Autoren. Alle Anforderungen, die in inhaltlicher und formaler Hinsicht an die Texte gestellt werden, werden im Briefing formuliert.

Interessiert sich ein Autor für einen bestimmten Auftrag, liest er das Briefing und entscheidet anhand der genannten Erfordernisse, ob er den Auftrag bearbeiten möchte oder nicht. Damit das Endergebnis der Bearbeitung den Vorstellungen des Auftraggebers entspricht, ist es notwendig, alle wichtigen Informationen übersichtlich und leicht verständlich im Briefing darzustellen.

Das Verfassen eines zielführenden Briefings bedarf einiger Übung, da sich erst nach einiger Zeit ein Gefühl dafür entwickelt, welche Daten in ein Briefing gehören und welche den Autor nur verwirren oder überflüssig sind. Gerade in der frühen Phase der Contentbeschaffung kann man sich bei seriösen Anbietern auf die Kompetenz und Erfahrung der betreffenden Ansprechpartner verlassen, die ihren Kunden beratend zur Seite stehen.

 

5. Die Textannahme und -bewertung

Wurden die Texte fertiggestellt, kann der Auftraggeber diese in der Benutzeroberfläche des Anbieters lesen. Wenn die Inhalte gefallen, können sie angenommen und bewertet werden. Wenn ein Auftraggeber noch Änderungsbedarf sieht oder ganz und gar unzufrieden ist, können die Texte entweder zur Überarbeitung in Revision gegeben oder direkt abgelehnt (und auf Wunsch für andere Autoren neu eingestellt) werden.

Sobald die Texte abgenommen werden, ist der Contentkauf vollzogen und die Nutzungsrechte an den Texten gehen uneingeschränkt an den Auftraggeber über. Einige Agenturen bieten hilfreiche Services zur automatischen Einbindung der Inhalte auf die gewünschte Plattform an, die Texte können aber selbstverständlich auch so verwendet und manuell auf die Zielseite transferiert werden.

Fazit

Die Zusammenarbeit mit seriösen Content-Anbietern stellt für Blogger, Webseitenbetreiber und Online-Shopbesitzer eine effektive Möglichkeit zum Outsourcing der Contenterstellung dar. Die erstandenen Texte sind einzigartige Inhalte, die stets den geforderten Ansprüchen und Vorgaben entsprechen und den Wert der Seite nicht nur aus SEO-Sicht steigern. Nicht nur die Suchmaschinen, sondern auch menschliche Leser haben eine Vorliebe für ansprechende und lesenswerte Texte.

Der Aufwand, den die Auswahl eines geeigneten Ansprechpartners zunächst verursacht, wird durch eine dauerhafte Verbesserung der Sichtbarkeit der betreffenden Webseite gerechtfertigt. Die Contentbeschaffung ist in ihren Abläufen unkompliziert und für viele Webseitenbetreiber schon lange eine nicht mehr wegzudenkende Hilfe.
Gastbeitrag von Jens Thomas

In: Gastbeiträge | 2.368 Aufrufe bisher

Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2012 von Netz2Null.de

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