Die Sache mit der Produktivität

17. Apr 2011

Als ich gestern nach einem langen „Blog“ Tag auf der Couch saß, hab ich mir ein paar Gedanken zum Thema Produktivität und dem inneren Schweinehund gemacht. Bin ich Produktiv mit dem was ich mache? Eigentlich ist es immer ein Kampf mit sich selbst, ob man sich hinsetzt und Hausaufgaben macht, den Keller endlich mal entrümpelt, das Buch liest das schon ewig auf dem Nachttisch liegt, oder doch einfach seine Zeit mit „nichts tun“ vergeudet. Die Frage ist also, wie kann ich die Zeit, in der ich eigentlich Gas geben könnte, auch voll und ganz nutzen?

Disziplin

An oberster Stelle steht ganz klar die Disziplin, wenn ich die nicht habe, kann ich noch so lange vor dem Rechner sitzen und ins leere Starren. Ich muss ein Ziel verfolgen, auf das ich hinarbeiten möchte. Das Wichtigste ist hierbei: Ziele müssen messbar sein. Es reicht nicht zu sagen – „Ja ich möchte halt mal schauen wos hingeht“. Das ist der falsche Ansatz, man muss sich Fragen: „Wo genau möchte ich hin. Wie möchte ich das erreichen? In welchem Zeitraum kann ich das ganze auch schaffen?“

Das ganze ist ein Prozess, in dem man sich anfangs kleine Ziele setzt wie: „Heute räume ich mein Zimmer auf“, „in dieser Woche wird das Auto gewaschen“. Am besten erstellt man eine kleine To-Do Liste, die man nach erreichen der Aufgabe abhacken, oder den Punkt gänzlich durchstreichen kann. Ich kann euch versprechen, nach dem Abhaken macht sich sofort ein Glücksgefühl breit. 🙂

Ablenkung

Für mich eines der größten Probleme der heutigen Zeit mit der Arbeit am Computer. Solange ich gerade keine Zeit habe mich mit meinen Projekten zu beschäftigen, male ich mir in Gedanken aus was ich doch gerade in diesem Moment alles tun könnte. Wenn es dann soweit ist, und ich am Rechner sitze, gibt es ja noch soooooo viele Dinge die man nebenher anschauen, durchlesen oder bearbeiten möchte.

Bestes Beispiel: Auf meiner To-Do Liste steht seit Wochen (!) ganz oben, dass ich einen Text mit circa 700 Wörtern für ein Artikelverzeichnis erstellen möchte. Jeden freien Tag nehme ich mir vor – „Ja, heute machst du das fertig“. Sobald ich aber dann für den Inhalt recherchiere, und zwischen den 10-15 Tabs hin und her scrolle, finde ich immer neue Beiträge, Berichte, Informationen, Anregungen… die mich von meiner Hauptaufgabe ablenken, und von dem eigentlichen Ziel wieder abstoßen. Deswegen bin ich in letzter Zeit immer mal wieder mit einem Stift und Papier vom Rechner weg, um meine Gedanken und Ideen ganz altmodisch aufs Papier zu kritzeln 🙂 Genau hier setzt wieder die Disziplin ein…

Spaß

Tja, ohne Spaß helfen auch die beiden oberen Punkte gänzlich wenig. Wenn es mir nicht Spaß machen würde, täglich meine RSS-Feeds nach neuen Informationen zu durchforsten, immer wieder neue Ideens aufs Papier zu schreiben, und schließlich umzusetzen, würde so ein Projekt wie ein Blog nie funktionieren. Daher sollte man sich vorher gut überlegen – mache ich das ganze weil es mir Spaß macht, oder betrüge ich mich am Ende selbst? Klar, gibt es Situationen wo man keine andere Wahl hat (Job, Karriere, Schule), aber wenn man das ganze aus der Sicht von Freizeitaktivität betrachtet, sollte man natürlich auch Spaß an der Sache haben.

Fazit?!

Es sind Kleinigkeiten sowie die eigene Einstellung, womit man die  Produktivität steigern, und somit den Erfolg auch merklich beeinflussen kann.

Ich hoffe weiter an mir so gut arbeiten zu können wie bisher, und damit meinen Erfolg (in meinen Augen) weiter steigern kann 🙂

In: Allgemein | 2.316 Aufrufe bisher

Letzte Aktualisierung: 17. April 2011 von Netz2Null.de

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